Unsere Ziele

Am 11. September 2011 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Die SPD in Wenden, Thune und Harxbüttel will ein besseres Ergebnis als im Jahr 2006 erzielen. Damals kam die SPD auf 37,4 Prozent. Die CDU hingegen auf 62,6 Prozent der Stimmen. Im Bezirksrat war die SPD damit nur noch durch drei Genossen vertreten. Die CDU stellt sechs Vertreter.

Um ein besseres Ergebnis zu erzielen, hat die SPD neben einem attraktiven Personalangebot auch ein ausgewogenes inhaltliches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk zu bieten:

 

Wofür steht die SPD in Harxbüttel, Thune und Wenden in den Jahren 2011 bis 2016 (kurzgefasst):

• Weiterentwicklung des Schulstandortes Wenden;
• Erhaltung (so lange wie möglich) des Hallenbades Wenden in öffentlicher Trägerschaft;
• Erhaltung des Jugendzentrums und Verbesserung des Angebots für Jugendliche;
• Verbesserung der Verkehrssituation im Stadtbezirk;
• Verbesserung der Schulwegsicherheit;
• Ausbau der Brücke Aschenkamp/Thunstraße fürRadfahrer und Fußgänger;
• Ausbau der Kindergärten und Krippenplätze in Thune und Wenden;
• Modernisierung der Spielplätze in Harxbüttel, Thune und Wenden;
• Unterstützung der Vereine und Feuerwehren;
• Stadtentwicklungskonzept für Harxbüttel, Thune und Wenden;
• Angebote für ein altersgerechtes Leben und Wohnen im Stadtbezirk;
• (Fach-)Ärztehaus in Wenden;
• Schutz vor weiterer Umweltbelastung;
• Bahnhof Wenden-Bechtsbüttel muss zum Haltepunkt im Regionalbahnkonzept werden.
 

 

Wofür steht die SPD in Harxbüttel, Thune und Wenden in den Jahren 2011 bis 2016 (Langfassung): 


Die SPD in Harxbüttel, Thune und Wenden möchte, dass sich auch in den kommenden Jahren alle Generationen im Stadtbezirk wohl fühlen. Die SPD will auf der politischen Ebene dafür die Voraussetzungen schaffen und unterstützend tätig sein.

Die Vereine mit ihren vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern bilden das Rückgrat innerhalb eines funktionierenden und attraktiven Gemeindelebens. Aus diesem Grund wollen wir die örtlichen Vereine und die Feuerwehren auch künftig nach Kräften unterstützen.

Dort, wo die SPD helfen kann, wird sie es auch tun.

Ein besonderes Anliegen für die SPD sind und bleiben Eltern und ihre Kinder. Aus diesem Grund wollen wir den Ausbau und die Modernisierung der Kindergärten und Krippenplätze in Thune und Wenden voran bringen. Auch die Spielplätze im Stadtbezirk bedürfen einer dringenden Überprüfung und gegebenenfalls der attraktiven Ergänzung oder Erneuerung. Diese muss gemeinsam mit Kindern und Eltern vorgenommen werden, damit auch die Angebote vorgehalten werden, die sich die Kinder wünschen.

Die SPD will auch, dass das Hallenbad in Wenden so lange wie möglich erhalten bleibt – vom Grundsatz her in öffentlicher Trägerschaft. Da zur Zeit noch nicht absehbar ist, ob und wann das Freizeit- und Erlebnisbad an der Hamburger Straße gebaut und eröffnet wird, muss die Stadt den Betrieb des Bades weiter gewährleisten. In diesem Zusammenhang steht die SPD auch für den Erhalt des Jugendzentrums. Kinder und Jugendliche brauchen eine zentrale Anlaufstelle, wo sie unter sich sein können, fachkompetent beraten und betreut werden und die Erwachsenen so wenig wie möglich reinreden. Diese Perspektive muss auch weiterhin langfristig erhalten werden. Schon jetzt muss nach gleichwertigen Alternativen geschaut werden, damit im Falle der Schließung des Hallenbades sofort andere Örtlichkeiten für ein Jugendzentrum bereit stehen.

Der Schulstandort Wenden muss dringend weiter entwickelt werden. Das Lessinggymnasium bekommt Konkurrenz im Papenteicher Einzugsgebiet. In Meine startet zum kommenden Schuljahr ein Gymnasium, im neu errichteten Schulzentrum Groß-Schwülper wachsen Hauptschule und Realschule zur konzeptionell noch nicht erprobten „Neuen Oberschule“ zusammen. Dies wird auch Auswirkungen auf die Schülerzahlen am Lessing-Gymnasium haben! Aus diesem Grund wird sich die SPD in Harxbüttel, Thune und Wenden politisch vehement dafür einsetzen, dass in Braunschweigs Norden gemäß dem stadtweit dokumentierten Elternwillen eine weitere Integrierte Gesamtschule eingerichtet wird.

Generell ist es aber auch erforderlich, dass die Schulwegsicherheit im Stadtbezirk auf den Prüfstand gestellt wird. Die vergangenen zwei harten Winter haben gezeigt, dass nicht an allen Stellen mit der nötigen Sorgfalt geräumt wurde, die Nachsorge der Straßenschäden unzureichend betrieben wurde. Die Stadt Braunschweig hat sich hier teilweise aus der Verantwortung gezogen.

Die allgemeine Verkehrssituation, auch gemessen am steigenden Verkehrsaufkommen im Stadtbezirk, muss dringend überprüft werden. Besonders die Schulwegsituation in den Gefahrenbereichen Hauptstraße-Aschenkamp-Heideblick, Kanalbrücke-Aschenkamp-Harxbütteler Straße und Hauptstraße-Gifhorner Straße sowie die allgemeine Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Am Bockelsberg-Wendebrück-Gifhorner Straße sind nach wie vor höchst problematisch und gehören entschärft. Zudem muss dringend der Gefahrenpunkt Kanalbrücke Aschenkamp/Thunstraße für Radfahrer und Fußgänger verbessert werden.

Im Zuge der demographischen Entwicklung unserer Stadtteile liegen auch die älteren Menschen im Stadtbezirk der SPD am Herzen. Wir wollen, dass die Menschen, die ihr Leben lang in Harxbüttel, Thune und Wenden gewohnt haben, im Alter oder wenn sie zum Pflegefall geworden sind nicht den Ort in dem sie ihre sozialen Beziehungen haben, verlassen müssen. Hier gilt es intelligente Konzepte für ein betreutes Wohnen zu entwickeln und vor Ort umzusetzen. Um ein altersgerechtes Wohnen und Leben zu gewährleisten könnte eine Seniorenwohnanlage oder ein Mehrgenerationenhaus in Trägerschaft eines Sozialverbandes die dazu notwendigen Angebote vorhalten. Hier gilt es, die dazu richtigen politischen Entscheidungen überzeugend auf den Weg zu bringen und beharrlich bis zur Realisierung zu führen.

Wie sich die Veränderungen im Gesundheitssystem auf den Stadtbezirk auswirken, lässt sich noch nicht einschätzen. Derzeit ist die Hausärzteversorgung gut. Bei Fachärzten könnte in den nächsten Jahren allerdings ein Mangel entstehen. Ein (Fach-)Ärztehaus könnte hier der Ausweg sein. Vor allem älteren Menschen kann es nicht immer zugemutet werden, für den Besuch eines Facharztes einmal quer durch die Stadt zu fahren. Der Vorteil für ein (Fach-) Ärztehaus vor Ort ist, dass unser Einzugsgebiet in Richtung Norden weit über den Stadtbezirk hinausgeht.

Damit unsere Gemeinde ein „Ort zum Wohlfühlen“ bleibt, muss auch konsequent auf den Schutz der Umwelt geachtet werden. Dabei hat die SPD auch immer im Blick, dass die Firmen größtmögliche Transparenz walten lassen und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort klar sagen, was an ihren Standorten produziert, verarbeitet oder gehandelt wird. Als Beispiele seien hier die Firmen angesprochen, die in der Meinestraße sowie an der Harxbütteler Straße und Gieselweg ihren Standort haben. Nur wenn offen und ehrlich miteinander umgegangen wird, wird Vertrauen aufgebaut und können frühzeitig Gerüchte aus der Welt geschaffen werden. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht Transparenz, wenn es darum geht, was Unternehmen an ihren Standorten betreiben. Hier gilt es die Balance zu finden zwischen Ökologie (Umweltschutz) und Ökonomie (Arbeitsplätzen).

Im Hinblick auf den Umweltschutz tritt die SPD auch dafür ein, dass in das Konzept der Regiobahn 2014+ auch der Bahnhof Wenden-Bechtsbüttel mit eingebunden bleibt und nicht neuen überzogenen finanzwirksamen Planungen zum Opfer fällt. Das jetzige Konzept, welches das bisherige Konzept der RegioStadtBahn ablösen soll, wartet nur mit wechselnden Verkehrsmitteln, aber kaum mit weiteren Zustiegsmöglichkeiten auf. Damit die Menschen dazu bewegt werden vom Auto auf die Regiobahn umzusteigen, muss die Qualität angehoben werde. Zudem sind weitere Haltepunkte unablässig, um die Attraktivität des Konzepts zu erhöhen.

Generell wird die SPD die Stadt Braunschweig in die Pflicht nehmen nicht nur für die gesamtstädtische Planung sondern auch für den Stadtbezirk 323 ein Entwicklungskonzept zu erstellen, das Perspektiven und eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht. Der demographische Wandel wird wie überall auch seine Spuren in unserem Stadtbezirk hinterlassen. Je eher sich die Politik in enger Kooperation mit der Verwaltung damit auseinander setzt, desto eher können negative Folgen gemildert oder sogar vermieden werden.